Choose your language

Tipp vom Doc

Vorsicht ist besser als Kurzsicht(igkeit)!

Die Studienlage ist zwar noch nicht zu 100 Prozent klar, aber der Trend ist doch recht eindeutig: Es gibt immer mehr kurzsichtige Kinder.

Wie kommt's? Sehr wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass sich Kinder nicht mehr so viel draußen aufhalten und daher die Zeit, in der der Blick in die Ferne schweift, abnimmt. Stattdessen sind die Kinder zu viel drinnen, nutzen zu lange Medien, schauen zu viel aufs Smartphone. Man geht davon aus, dass dies Kurzsichtigkeit fördert.

Schon wieder das Smartphone ... es taucht einfach immer wieder in unseren Videos und Merkblättern auf. Und tatsächlich: Es ist eine der großen Aufgaben der jetzigen Eltern-Generation in Sachen Medien- und Smartphone-Nutzung ein gesundes Maß einzuhalten - und vor allem eben auch darauf zu achten, dass die Kinder raus gehen!

Die Empfehlung zur Vermeidung von Kurzsichtigkeit lautet: 80 bis 120 Minuten draußen aufhalten pro Tag - mindestens.

Nochmal: Es gibt zu dem Thema noch keine abschließenden Beweise. Aber es gibt doch klare Trends, aufgrund derer es sich lohnt, dieses Risiko zu vermeiden. "Better safe than sorry" oder "Vorsicht ist besser als Kurzsicht(igkeit)".

zur Tipp-Übersicht

Weitere interessante Tipps

Verstopfung

Verstopfung ist einer der häufigsten Gründe, warum Eltern mit ihren Kindern in die Praxis kommen. Das Gute: Das Problem lässt sich meist leicht lösen und ist nur selten Symptom einer Erkrankung.

Mythen der Kinderheilkunde

Haben Sie diese Sätze schon mal gehört oder selbst gesagt? "Das Kind hat einen so gelben Rotz, das ist bestimmt etwas Bakterielles!" "Der Urin stinkt so arg, das ist bestimmt ein Harnwegsinfekt!" "Das Kind hustet so schlimm, das muss eine Lungenentzündung sein!" Alle Sätze hört man immer wieder und alle sind, Sie ahnen es bereits, Mumpitz.

U7-Vorsorge

In unserer Vorstellung der U-Untersuchungen geht es diesmal um die U7. Und ein großer Block ist da, wie weit das Kind sich schon sprachlich entwickelt hat.