Von uns empfohlen: RSV-"Impfung" fürs Baby
Wichtiges Thema in der beginnenden Infekt-Zeit: die sogenannte RS-Virus-Impfung. Sogenannte, weil es keine Impfung im eigentlichen Sinn ist.
Die RSV-Impfung ist eigentlich eine Gabe von Antikörpern, die über den Winter im Blut verbleiben und so die Babys vor einer schweren RSV-Infektion schützen können.
Was das RS-Virus ist und was bei einer Infektion geschieht, erfahren Sie hier.
Wir Kindeärztinnen und -ärzte sind extrem glücklich und zufrieden, dass es nun seit dem Winter 2024/25 die Möglichkeit gibt, diese RSV-Prophylaxe durchzuführen. Denn in den Wintern davor hatten wir wirklich sehr viele sehr kranke Babys, die teils auch ins Krankenhaus mussten mit schwerer Atemnot, die im schlimmsten Fall beatmet werden mussten.
In Winter 2024/25 war dann die erste Infekt-Zeit, in der die RSV-Prophylaxe empfohlen und auch flächendeckend durchgeführt wurde. Und wir hatten einen Rückgang der Krankenhauseinweisungen von bis zu 80 Prozent! Was wir ebenfalls gesehen haben: Das Mittel wird quasi problemlos vertragen. Ähnlich wie bei Impfungen können die Kinder mal einen Tag ein bisschen Fieber haben oder quengelig sein, die Einstichstelle kann gerötet sein oder Ähnliches. Aber es wurden weltweit keine schweren relevanten Nebenwirkungen gesehen.
Darum der Appell für alle Jungeltern: Die RSV-Prophylaxe ist eine wirklich gute und sichere Sache für Babys, die jetzt in den Wintermonaten zur Welt kommen und sollte unbedingt in Anspruch genommen werden.
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