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Tipp vom Doc

Die letzte ihrer Art: die l2-lugenduntersuchung

Der abschließende Beitrag aus unserer Reihe zu den Vorsorge-Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen: Die J2-Jugenduntersuchung ist die letzte ihrer Art.

Diese Untersuchung ist gedacht für Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren. Es ist keine sogenannte Standard-Vorsorge, sondern wird im Rahmen bestimmter kassenärztlicher Programme erstattet. Wir führen sie auf Wunsch durch.

Vom Ablauf her ist zunächst mal alles wie gewohnt: Die Jugendlichen werden gewogen und gemessen, auch der Blutdruck wird gemessen, es folgt ein Blick in den Impfpass, was gut ist, bevor die Jugendlichen dann zum Allgemeinarzt oder der Allgemeinärztin wechseln. Es findet eine komplette körperliche Untersuchung statt, zum Beispiel auch am Rücken - Skoliose ist da manchmal ein sehr wichtiges Thema.

Darüber hinaus wird auch viel über das soziale Leben gesprochen. Themen wie der Umgang mit Medien, mit dem Handy werden besprochen, es gibt Raum für Fragen zu Partnerschaft und Sexualität und so weiter - eine bunte Mischung.

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„Ich zähl jetzt auf drei …“

Es gibt gerade eine Unicef-Kampagne „niemals Gewalt", die betont, wie wichtig ein gewaltfreies Aufwachsen für die emotionale Entwicklung unserer Kinder ist. Gewaltfrei bedeutet nicht nur frei von körperlicher Gewalt, sondern auch von sprachlicher.

Ertrinken

Wer mich aus der Praxis kennt weiß, dass ich bei Erziehungs- und Entwicklungsfragen meist sehr entspannt und wenig ängstlich bin und oft rate, die Dinge nicht zu verkrampft zu sehen. Aber beim heutigen Thema gibt es einfach Nullkommanull Spielraum für Kompromisse. Es ist eines der allerwichtigsten Themen in der Kinderheilkunde: die Gefahr des Ertrinkens von Kindern.

Schreibaby?!

Babys, die viel weinen und schreien, gab es schon immer. Früher wurden sie oft als Schreibabys bezeichnet oder man redete auch gerne und schnell von den Dreimonatskoliken, welche die Kinder plagten und schreien ließen. Heute wird zunehmend von Regulationsstörung gesprochen, wenn ein Baby sehr viel weint und schreit. Oft tritt dies vor allem in den Abendstunden auf. Aber es gibt Abhilfe.