Überflüssig bis gefährlich: Lauflernhilfen
Heute wird es mal wieder Zeit, einen alten Zopf abzuschneiden, der noch viel zu häufig geflochten wird: Es geht darum, dass viele Kinder angeblich durch Lauflernhilfen wie „Gehfrei" oder „Babywalker" schneller laufen lernen.
Aus Kinderarztsicht muss man ganz klar sagen: Diese Dinge haben bei Kindern nichts zu suchen. Erstens haben sie keinen Einfluss auf eine schnellere motorische Entwicklung. Zweitens erhöhen sie extrem das Unfallrisiko fürs Kind, das durch diese Hilfen schneller an Gefahrenstellen wie beispielsweise Treppen oder Tische kommen kann.
Experten sind sich außerdem sicher, dass diese Unterstützapparate eher eine gute motorische Entwicklung verhindern, als dass sie diese fördern.
Zusammenfassend ist zu sagen: Liebe Eltern, kein Babywalker, kein Gehfrei, keine Lauflernhilfe! Dieses Geld können Sie sich sparen. Machen Sie sich damit lieber einen schönen Abend mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin.
Weitere interessante Tipps
Läuse
Das Wichtigste zuerst: Ich kenne fast keine Familie mit Kindern, meine eigene eingeschlossen, die nicht schon mal Besuch von diesen kleinen Tierchen hatte. Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Läusen ist es egal, ob sie auf frisch gewaschenen Haaren krabbeln oder über einen ungepflegten Kopf spazieren - sie nehmen, was sie bekommen.
Angst vor dem Arzt(besuch)
Es gibt immer wieder Kinder, die ganz furchtbare Angst vor ihrem Kinderarzt haben - oder vor einem Praxisbesuch. Was können Sie dagegen tun? Eine Menge.
U6-Vorsorge
Die U6-Vorsorge ist die Lieblingsvorsorge vom Doc. Denn mit ihren 10 bis 12 Monaten sind die Kinder noch süß-babyputzig und noch nicht so groß, dass sie die ganze Untersuchung sprengen können durch einen brutalen Wutanfall (ja, das gibt es alles ...). Sprich: Meistens ist die U6 eine ganz angenehme Geschichte. Wie läuft sie ab?