Die US-Vorsorge: die kunterbunte Untersuchung
In unserer Reihe zu den U-Untersuchungen schauen wir diesmal auf die U8. Im Fokus hier: Bewegung, Sprache, Logik.
Bei der U8 sind die Kinder etwa vier Jahre alt. Wie bei allen Vorsorgen werden sie gemessen und gewogen, es gibt einen Hör- und einen Sehtest, es wird ein Blick in den Impfpass geworfen und man spricht mit den Eltern ein bisschen darüber, wie es so läuft im sozialen Leben im Kindergarten.
Und dann ist die U8 eine schöne Untersuchung, weil man richtig viel mit den Kindern aktiv machen kann: Die Kinder müssen balancieren, auf einem Bein stehen, sie sollen einfache geometrische Figuren nachmalen und auch ein Haus und einen Menschen. (Wobei der Doc da in Erinnerung an seine eigenen Mal- und Zeichenfähigkeiten in der Beurteilung eher großzügig ist ...)
Dann geht viel auch um die sprachliche Entwicklung. Es wird zusammen ein Wimmelbuch angeschaut und die Kinder sollen ein bisschen erzählen, was da so passiert. Was wichtig ist: Sie müssen mit vier Jahren noch nicht alles perfekt sprechen können. Sie sollten längere Sätze bilden, Grammatik in der Regel korrekt benutzen, kleine Fehler sind okay. Und auch, wenn sie z. B. noch „Dinderdarten" oder „Sule" sagen, ist das in den meisten Fällen mit vier Jahren noch kein Grund, nervös zu werden. Dann kann man noch abwarten und beobachten und den Eltern ein paar Tipps an die Hand geben.
Dann müssen die Kinder noch Sätze ergänzen, sich Zahlen merken und Quatsch-Wörter nachsprechen - insgesamt ist das also eine ganz bunte Angelegenheit.
Die Kinder werden natürlich auch von Kopf bis Fuß untersucht und wie immer sollte am Schluss noch Zeit sein, um Fragen der Eltern zu beantworten. Oft stehen da bei der U8-Vorsorge die Themen Schlafen und Sauberkeitserziehung im Zentrum.
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