Wenn die Hüfte Schnupfen hat...
Heute aus der Reihe „Was es nicht alles gibt": der Hüftschnupfen. Kleiner, harmloser Auslöser, große Wirkung. Aber keine Sorge, das kriegen wir schnell in den Griff.
Fangen wir einmal ganz vorne an: Was ist ein Hüftschnupfen eigentlich? Eine Entzündung der Schleimhaut im Hüftgelenk, die dazu führt, dass sich ein Erguss bildet und die Kinder relativ plötzlich Schmerzen im Hüftgelenk haben. Dazu kommen oft auch Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen - und manchmal auch Knieschmerzen. Das Ganze führt jedenfalls dazu, dass die Kinder humpeln oder gar nicht mehr auftreten können. Der Hüftschnupfen ist eine Geschichte, die überwiegend im Alter von drei bis zehn Jahren auftritt.
Keine Sorge, solch ein Hüftschnupfen ist harmlos. Meist bekommt man ihn, nachdem man einen anderen banalen Virusinfekt hatte. Das Gute ist: Mit einer Ultraschalluntersuchung kann man wunderbar, schnell und sicher eine Diagnose stellen.
Und wenn die Diagnose feststeht, gibt es ein einfaches Mittel: einfach ein paar Tage schonen. Die meisten Kinder machen das automatisch. Wenn sie Schmerzen haben, kann man etwas Schmerzlinderndes wie Ibuprofen geben. Und wir machen eine Woche bis zehn Tage später einen Kontroll-Ultraschall, um sicherzustellen, dass sich der Erguss komplett zurückgebildet hat.
Kurzum: Kinder, die humpeln, die Schmerzen beim Gehen haben, sollten nach ein bis zwei Tagen von einem Arzt angeschaut werden. Und machen Sie sich keine Sorgen - in den allermeisten Fällen ist es ein harmloser Hüftschnupfen.
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